Der Auftrag
Ein Gewerbecampus dieser Größenordnung steht und fällt damit, ob Besucher ihn als einen zusammenhängenden Ort lesen können statt als eine Ansammlung einzelner Gebäude. Der Auftrag war, die Glasgalerie als das verbindende Rückgrat sichtbar zu machen — in den Außenaufnahmen als das Element, das den Campus schon von außen lesbar macht, nicht erst von innen.
Die Renderings von Atrium & Galerie mussten zugleich als Orientierungshilfe funktionieren — wer den echten Campus besucht, sollte den Raum aus dem Bild wiedererkennen, bevor ihm gesagt wird, an welchem Eingang er steht.
Licht und Palette
Wir hielten die Palette bewusst zurückhaltend — sanfte Pastell- und Minttöne vor klarem Himmel, damit die Architektur auch bei voller Sonne ruhig und durchdacht wirkt statt corporate-glatt. Die harten Schatten der ausgewachsenen Bäume ließen wir bewusst stehen, statt sie wegzuretuschieren — sie verankern das Gebäude in einem echten, gelebten Campus statt in einem stilisierten Rendering.
Im Inneren der Galerie ließen wir die tatsächliche Tiefe der Verglasung wirken — Reflexionen, gestaffelte Sichtachsen über mehrere Geschosse —, damit der Raum wirklich offen wirkt statt flach gerendert.

